{"id":10283,"date":"2022-09-30T19:51:59","date_gmt":"2022-09-30T17:51:59","guid":{"rendered":"https:\/\/privat.ament-it.de\/?p=10283"},"modified":"2022-09-30T19:51:59","modified_gmt":"2022-09-30T17:51:59","slug":"radwallfahrt-august-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/privat.ament-it.de\/?p=10283","title":{"rendered":"Radwallfahrt August 2022"},"content":{"rendered":"\n<p>Anfang August waren wir vom 5-7.8 mit den Oberschwappachern auf Radwallfahrt. <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/nextcloud.ament-it.de\/index.php\/s\/MoxrXY2BoEofYXe?path=%2F2022_08\">Die Bilder sind wie immer in der Bildergallerie.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Daher anbei der Wallfahrtsbericht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220805_060252160.mp_.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10285\" srcset=\"https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220805_060252160.mp_.jpg 1280w, https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220805_060252160.mp_-400x300.jpg 400w, https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220805_060252160.mp_-160x120.jpg 160w, https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220805_060252160.mp_-768x576.jpg 768w, https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220805_060252160.mp_-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220807_131941136.mp_.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10286\" srcset=\"https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220807_131941136.mp_.jpg 1280w, https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220807_131941136.mp_-400x300.jpg 400w, https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220807_131941136.mp_-160x120.jpg 160w, https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220807_131941136.mp_-768x576.jpg 768w, https:\/\/privat.ament-it.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/pxl_20220807_131941136.mp_-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im 22. Jahr der Schwappicher Radwallfahrten machten sich Mitte August wieder 50 Radpilger gemeinsam auf den Weg. Ziel war in diesem Jahr die Wartburg mit dem Elisabethenplan. Neben vielen langj\u00e4hrigen Teilnehmern waren heuer auch wieder einige Neue dabei, die sich auf das spirituelle und physische Erlebnis der Radwallfahrt einlassen wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das liturgische Team, Martina Schierling und Traudi Oppelt, hat sich in der Vorbereitungsphase intensiv mit dem Radwallfahrtsmotto \u201cMein Glaubensbaum\u201d auseinandergesetzt und dieses in vielen einmaligen Impulsen, Andachten und im Abschlussgottesdienst mit den Radwallfahrern facettenreich beleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<p>In Oberschwappach stand die Frage im Raum: Warum gehe ich \u00fcberhaupt auf Radwallfahrt\u2026 Ist es die Gemeinschaft, die sportliche Herausforderung oder ist da noch mehr? Einige zus\u00e4tzliche OberschwappacherInnen haben sich auf der Teilstrecke bis Schweinfurt mit auf den Weg gemacht, wo die beiden Begleitfahrzeuge schon mit den ersten \u201cLeckereien\u201d und Getr\u00e4nken standen. Auf dem n\u00e4chsten Wegpunkt, dem Wallfahrtsort \u201cTalkirche\u201d bei M\u00fcnnerstadt, besch\u00e4ftigte sich jeder Teilnehmer ganz pers\u00f6nlich mit seinem eigenen Glauben: Wo kommt dieser her, was hat mich religi\u00f6s gepr\u00e4gt, ber\u00fchrt, angesprochen, begeistert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer leckeren Brotzeit ging es weiter in Richtung Bad Neustadt und dann nach Bischofsheim, wobei der immer st\u00e4rker werdende Gegenwind die Fahrt ein ganzes St\u00fcck schwerer machte. Doch auf dem letzten Teilst\u00fcck zum Kreuzberg wurden noch einmal alle Kr\u00e4fte mobilisiert und alle Teilnehmer wurden nach und nach mit dem Jubel der bereits Angekommenen begr\u00fc\u00dft. Mit einem frohen \u201cLobe den Herren\u201d zogen die Wallfahrer zum Wallfahrtsplatz und anschlie\u00dfend in die Wallfahrtskirche ein. Es war begeisternd zu erleben, dass auf dem Weg durch den Kreuzbergbiergarten rechts und links die G\u00e4ste mitsangen und sich mitfreuten. Pater Korbinian, der Kreuzbergpriester, begr\u00fc\u00dfte die Radpilger mit launigen und auch mit eindruckvollen Worten und Gesten. Mit frohem Herzen befassten sich hier die Teilnehmer mit dem Thema: \u201cDamit mein Glaubensbaum wachsen kann, braucht er auch Nahrung, Regen und Sonnenstunden\u201d. Nahrung in Form von z.B. gelebtem Glauben und Gebet; Regen in Form z.B. von Nachbarschaftshilfe, Wertsch\u00e4tzung, Seelsorge jeder Art, Begleitung und hilfreichen Gespr\u00e4chen; Sonne in Form von z.B. Glaubensgemeinschaft, Musik und Kreativit\u00e4t im Gottesdienst. Genau eine solche Kreativit\u00e4t besa\u00dfen die beiden liturgischen Leiterinnen und Pater Korbinian mit dem H\u00f6hepunkt des 1. Wallfahrtstages, n\u00e4mlich einem Einzelsegen mit pers\u00f6nlichem Zuspruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem gem\u00fctlichen Abend in der Kreuzberggastst\u00e4tte freuten sich alle auf Ihr Bett, denn am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es wieder fr\u00fch aufstehen. Auf dem Weg zur Andacht an den drei Kreuzen h\u00f6rten die Pilger von weit oben besinnliche Lieder der Bl\u00e4sergruppe, die die nachdenkliche Morgenstimmung bei aufgehender Sonne noch positiv verst\u00e4rkten. Hoch oben angekommen ging es um die Haupt\u00e4ste unseres Glaubensbaumes, die f\u00fcr uns z.B. LIEBE (mit Vertrauen, Geborgenheit, Gleichheit, Verst\u00e4ndnis, Treue Toleranz usw.) und FREIHEIT (mit Entfaltung, Selbstverwirklichung, Weite, N\u00e4he, Verantwortung usw) sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dieser geistigen St\u00e4rkung und einem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck lie\u00df sich Pater Korbinian ein pers\u00f6nliches Verabschieden nicht nehmen. Dann ging es los mit einer rauschenden Abfahrt den Kreusberg hinab bis zum n\u00e4chsten Berg, der hessischen Schwedenschanze. Die TeilnehmerInnen erlebten die bayerische und vor allem auch die hessische Rh\u00f6n als landschaftliches Highlight dieser Radwallfahrt. Weiter ging es auf dem Milseburgradweg, einer aufgelassenen Bahnstrecke, mit dem l\u00e4ngsten Radtunnel Europas (\u00fcber 1,2 km). Dort war es so kalt, dass trotz gro\u00dfer Hitze sogar eine Jacke n\u00f6tig war.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor dem Tunnel wurden wir von Irma und Peter aus Elters auf dem Radweg willkommen gehei\u00dfen. Die beiden berichteten leidenschaftlich von ihrem gro\u00dfen Projekt, einer Radwallfahrtskirche in Form einer Himmelsleiter, die direkt unserem Halt am Radweg vor dem Milseburgtunnel entstehen soll. Die TeilnehmerInnen untest\u00fctzen das Vorhaben anschlie\u00dfend mit gro\u00dfer Spendenbereitsschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Kirche in Elters ging es dann um das Thema: Kirche ist das eine \u2013 Glaube das andere\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Es ging in sehr nachdenklicher Art und Weise um den verletzenden Umgang der Amtskirche an vielen Menschen, um Verfehlungen und Macht, die traurig, entsetzt, w\u00fctend und sprachlos machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dennoch ging es nach dieser \u201charten Kost\u201d auch um den Mut, trotzdem seinen Glauben zu leben und sich einzubringen. Einige Elterser Mitb\u00fcrgerInnen lie\u00dfen uns ihre Gastfreundschaft mit selbstgebackenem Kuchen und herzlichen Worten sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ging es zum Ziel des 2. Tages, der Begegnungsst\u00e4tte \u201cPoint Alpha\u201d. Nach einem leckern Rh\u00f6ner Abendbuffett machten sich die Radpilger teils zu Fu\u00df, per Drahtesel oder mit den Begleitfahrzeugen auf zum \u201cWeg der Besinnung\u201d an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenz. An den 14 Stationen, die einem Kreuzweg nachempfunden die deutsch-deutsche Geschichte mit der heutigen Zeit und unseren Glaubenswerten verbanden, wurde den Radpilgern klar, was es hei\u00dft, Willk\u00fcr, Zwang, Entsetzen, Gewalt, Mitleid etc. erleben zu m\u00fcssen. Von Station zu Station wurden die Pilger durch die Worte der SprecherInnen aufmerksamer, ruhiger, tief ber\u00fchrt und betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem \u201cAbsacker\u201d vor und in der Unterkunft Schloss Geisa wurde noch bis lange in die Nacht hinein das Erlebte geteilt und die intensive Gemeinschaft weiter erlebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck ging es wieder auf dem Radweg weiter dem Ziel Wartburg entgegen. In der kleinen Dorfkirche in Wommen, die farbenfroh ausgestaltet die Radpilger begr\u00fc\u00dfte, befassten sich die TeilnehmerInnen intensiv mit den Bl\u00e4ttern und Bl\u00fcten ihres Glaubensbaumes. Es ging darum, wie f\u00fcr mich\/uns der Glaube sein soll mit unseren Tr\u00e4umen, Visionen, W\u00fcnschen und Sehns\u00fcchten. Und was wir tun k\u00f6nnen, damit dies Wirklichkeit werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit neuen sehnsuchtsvollen Glaubensliedern begleiteteten Monika Thierstein an der Gitarre, Martin Kamm an der Djembe und der Wallfahrts-Chor diesen frohmachenden Impuls. Der Kanon \u201cWenn einer einen Traum tr\u00e4umt\u2026.\u201d bleibt allen Radpilgern in besonderer Erinnerung, da er vielen aus dem Herzen sprach.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Pilgermittagessen in Herleshausen ging es zur letzten Etappe, hinauf auf die Wartburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Lied \u201cVon guten M\u00e4chten wunderbar geborgen\u201d dankten die TeilnehmerInnen in der Kapelle der Wartburg f\u00fcr die unfallfreie und intensiv ber\u00fchrende Wallfahrt. Danach hatte jeder Zeit zum Verweilen auf dem Burggel\u00e4nde, bevor der feierliche Abschlussgottesdienst auf dem Elisbethenplan gefeiert wurde. Mit den Kl\u00e4ngen der Bl\u00e4sergruppe zogen die Mitwirkenden gemeinsam zur Kommunionfeier ein, die in bew\u00e4hrter Weise von Gitarre, Djembe-Trommel und dem Pilgerchor begleitet wurde. Mit starken Glaubenszeugnissen wurde aufgezeigt, wie aus etwas ganz Kleinem etwas ganz Gro\u00dfes werden kann. Wichtig war bei allem die \u201cHoffnung\u201d, die wie ein Senfkorn zu einem gro\u00dfen Baum werden kann, z.B. bei der Hospizbewegung, den Kinderd\u00f6rfern, der Telefonseelsorge, dem ehrenamtlichen Engagement so vieler Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Kl\u00e4ngen des Liedes \u201cKleines Senfkorn Hoffnung\u201d und dem Irischen Segenslied \u201cM\u00f6ge die Stra\u00dfe uns zusammenf\u00fchren\u201d dankte der Wallfahrtsleiter allen von ganzem Herzen f\u00fcr die leidenschaftliche Vorbereitung und Durchf\u00fchrung \u2013 vor allem dem liturgischen Team Martina Schierling und Traudi Oppelt f\u00fcr Ihr leuchtendes Glaubenszeugnis, dem gl\u00fchenden Tourplaner Werner Gegner, den ausgleichenden Tourguides Werner Ullrich und Sebastian Solf, dem Unikum Konrad Pfister f\u00fcr die medizinische Versorgung und die Organisation der Begleitfahrzeuge, den treuen, hochengagierten BegleitfahrzeugfahrerInnen Hermann und Martina, sowie Stefan und Michaela, den vielen Absperrern, allen Musikanten und S\u00e4ngern, jeden der im Verborgenen wirkte und nicht zuletzt auch allen Teilnehmern, die sich auf diese intensive Radwallfahrt eingelassen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wallfahrtsleiter Manfred Vogt und das ganze Orgateam freuten sich \u00fcber die gro\u00dfe Zustimmung und den ergreifenden Applaus am Ende und konnten alle noch zu einem \u201cWall-Weck\u201d und einer \u201cWall-W\u00fcrscht\u201d \u2013 wie es auf gut fr\u00e4nkisch hei\u00dft \u2013 an einem eigens f\u00fcr die Radwallfahrt organisierten Bratwurststand einladen, bevor es mit dem Hochr\u00f6hnbus und seinem Radanh\u00e4nger mit frohem Herzen, geschafft, aber gl\u00fccklich wieder nachhause ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Als letztes lud der Wallfahrtsleiter alle herzlich zur Radwallfahrt 2023 ein, die rechtzeitig wieder \u00fcber die Presse, den Pfarrbrief und in der Kirche in Oberschwappach, Unterschwappach und Wohnau bekannt gemacht wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang August waren wir vom 5-7.8 mit den Oberschwappachern auf Radwallfahrt. 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